Bei der Sache bleiben

12.10.2017
Im digitalen Zeitalter werden wir durch Multimedia-Angebote ständig abgelenkt. So klappt das konzentrierte Arbeiten trotzdem.

Mal eben schnell die Mails checken, die Wettervorhersage prüfen oder auf einer Social Media-Plattform vorbeischauen: Noch nie war konzentriertes Arbeiten so schwer wie heute. Digitale Verlockungen lenken uns ab, doch es gibt Tricks, wie man dennoch bei der Sache bleibt. Wir nennen die besten Ratschläge – und auch die ein oder andere gute App.

Den Zeitfressern auf die Schliche kommen

Die App Escape protokolliert minutiös das Internetverhalten. Quelle: Median Tech / Escape 2

Um herauszufinden, wann man sich von was ablenken lässt, gibt es Apps, die das eigene Internetverhalten aufzeichnen. Escape und Rescue Time sind zwei davon.

Besonders empfehlenswert ist Rescue Time, denn hier kann man Zeiten eingeben, in denen man ungestört arbeiten will oder ein Zeitlimit setzen. Surft man zum Beispiel länger als eine halbe Stunde ziellos durchs Netz oder treibt sich auf Facebook herum, schlägt das Programm Alarm und erinnert einen daran, dass man wichtigere Arbeit zu erledigen hat.

Hilfe bei der Disziplin

Wer immer wieder bei den gleichen Seiten vorbeischaut und dabei schon fast Suchtcharakter zeigt, kann die entsprechenden Adressen einfach sperren. Auch dabei helfen kleine Tools, beispielsweise die Freedom App.

Das private Handy sollte man in den Flugmodus setzen, direkt in der Tasche lassen und vielleicht sogar im Spind einschließen, damit die Versuchung gar nicht erst da ist.

Klare Regeln und Zeitpläne

Einfacher wird es, sich selbst zu disziplinieren, wenn man sich bewusst Zeiten fürs Surfen oder für Social Media-Aktivitäten gibt. Auch E-Mails sollten nicht automatisch sofort auf dem Rechner oder Smartphone abgerufen werden, sondern nur in bestimmten Zeitabständen.

In den Phasen, in denen konzentriert gearbeitet wird, lassen sich Geräte wie Mac, Windows-Rechner oder Handy in den „Bitte nicht stören“-Modus schalten. Hilfreich für ein fokussiertes Arbeiten ist neben einem aufgeräumten Schreibtisch ein aufgeräumter Desktop auf dem Rechner.

Pfiffige und lustige Tools

Forest lässt einen Baum wachsen – wenn man das Handy in Ruhe lässt. Quelle: Forest App

Neben den bereits genannten Applikationen gibt es noch weitere, die die Konzentration versüßen. Der Procrastination Punisher blockt vordefinierte Seiten. Will man sie trotzdem innerhalb der selbst festgelegten Sperrzeit öffnen, muss man eine Spende an eine gemeinnützige Organisation, die man selbst wählen kann, leisten.

Forest hingegen funktioniert wie ein kleines Spiel. Die App lässt einen virtuellen Baum auf dem Handy wachsen, der eine halbe Stunde bis zum Großwerden braucht. Öffnet man jedoch in dieser Zeit eine andere App, stirbt der Baum ab. Lediglich drei „Ausnahme“-Apps darf man auswählen, die ohne Schaden für den Baum geöffnet werden können.

Soll ein langer Text geschrieben werden, bietet sich die App Written? Kitten! an. Nach jedem hundertsten Wort erscheint ein Katzenbild. Auch so wird man für die konzentrierte Arbeit belohnt.

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