Briefumschläge und deren Größen

09.01.2020
Bedruckte Briefumschläge machen bei Kunden einen guten Eindruck. Doch welche Größe ist die passende? Sie haben die Wahl!

Seit 1922 werden Papierformate in der DIN-Norm 476 festgelegt. Auch die Brief- und Kuvertformate sind durch DIN 678 geregelt.

Dort werden zudem die Formate genannt, die in die jeweiligen Umschläge passen. Zwar kann man auch andere Formate verschicken, Sondergrößen müssen aber mit einem entsprechenden Aufpreis bezahlt werden.

Die Normierung soll bewirken, dass die automatisierte Verarbeitung der Briefe in den Logistikzentren der Post und anderer Dienstleister so einfach wie möglich erfolgt.

Umschlag oder Kuvert?

Neben den Vorgaben des Versanddienstleisters müssen auch ästhetische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Der Umschlag sollte seinen Zweck erfüllen, dabei aber das Format des Druckprodukts passend umhüllen und werbewirksam daherkommen.

Sind Sonderformate ausgeschlossen, bleibt die Frage, welche Größe der Umschlag haben soll. Zunächst gilt es zu unterscheiden: Umschläge öffnet man an der langen Seite, die kurzen Seiten sind doppelt verstärkt.

Versandtaschen hingegen werden meist an der kurzen Seite geöffnet. In einem anderen Artikel hatten wir bereits die Unterschiede zwischen Briefumschlag, Versandtasche und Kuvert für Sie zusammengefasst.

Nach DIN 678 gibt es insgesamt 9 Formate für Briefumschläge. gibt es . Sie fangen bei B6 an und enden mit C3. Quelle: LASERLINE

Vorgaben für maschinelle Kuvertierung

Wird das Druckprodukt automatisch kuvertiert, müssen für die maschinelle Kuvertierung geeignete Umschläge ausgewählt werden, deren Klappe immer dreieckig ist.

Sie unterscheiden sich auch durch die Differenz von Außenmaßen zur Größe des Inhalts: Die Hüllen müssen immer mindestens 15 mm breiter und 8 mm höher als der Inhalt sein.

Das heißt, ein Mailing in DIN lang benötigt also eine DIN C6/5-Hülle (DIN lang plus).

Umschlagsgrößen laut DIN 678

Insgesamt 9 Formate gibt es nach DIN 678. Sie fangen bei B6 an und enden mit C3, wobei die Abkürzungen DL für DIN lang und DL+ für DIN lang plus stehen.

Meist wird C6/6 einfach nur DIN lang genannt. Es ist eine der am häufigsten genutzten Größen für den Standard-Briefverkehr. Quelle: Wikipedia

Wo wird welches Format eingesetzt?

Meist wird C6/6 einfach nur DIN lang genannt – eine der am häufigsten genutzten Größen für den Standard-Briefverkehr, insbesondere im Geschäftsbereich. Für diese Größe muss ein DIN A4-Bogen einfach zweimal horizontal gefaltet werden.

Für die maschinelle Kuvertierung nutzt man hier wegen des Innen- und Außenmaßes das DL+-Format (DIN C6/5). Private Karten werden meist in DIN C6-Umschläge gesteckt, passend für ein DIN A4-Blatt einmal horizontal und einmal vertikal gefaltet.

Versendet man große Broschüren, mehrere Blätter oder andere Unterlagen, die nicht gefaltet werden sollen, ist die DIN C4-Versandtasche eine gute Wahl. Braucht es mehr Platz, nutzt man das B4-Format.

Postformate

Ein ebenfalls nicht unwichtiges Kriterium für die passende Umschlagsgröße ist das Porto. Wird mit der Deutschen Post versendet, finden sich hier die passenden Formate für Brief und Postkarte mit ihren Portokosten.

Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Portokosten mit Stand Januar 2020 (alle Angaben ohne Gewähr).

Ein wichtiges Kriterium für die passende Umschlagsgröße ist das Porto der Deutschen Post.Quelle: LASERLINE

 

Werden Sie ein Teil unserer Welt

Bestellen Sie unseren Newsletter und erhalten Sie Drucktipps, Angebote sowie Neuigkeiten aus der Druckbranche direkt per E-Mail.
Zusätzlich schenken wir Ihnen einen 5 EUR Gutschein für Ihre erste Bestellung.