Auf den ersten Blick überzeugt

12.07.2012
Eine hochwertig produzierte Sedkarte macht den Unterschied zwischen Profi und Amateur aus.

Castingshows genießen größte Beliebtheit im Fernsehprogramm, nicht nur hierzulande. Der Aufstieg und die Entdeckung junger, noch unbekannter Talente schüren die Träume eines Millionenpublikums. Diejenigen, die den Sprung ins Business tatsächlich geschafft haben, setzen für ihre erfolgreiche Buchung alles auf eine Karte: die Sedkarte. Was sie ausmacht, verrät unser Kurzportät. Noch ein kleiner Tipp, aktueller Preisknaller zu diesem Thema finden Sie hier.

Wer, bitte, ist Sebastian Sed?

Was wir als Sedkarte oder Zed Card aus Model- und Castingshows kennen, heißt im internationalen Geschäft Comp Card. Dieser "Fotosteckbrief" geht auf seinen Erfinder Sebastian Sed zurück, der in 1960er-Jahren Mitbegründer der britischen Modellagentur Parker-Sed war und für den besseren Überblick beim Booking auf die Idee kam, die Fotos seiner Models in einer handlichen Form zu standardisieren. Was ihm fortan die Auswahl erleichterte, verlangte Models und Fotografen eine höhere Professionalisierung ab und revolutionierte die Branchengepflogenheiten. Geboren war die Sedkarte.

Einheitlicher Look für die Beautys

 Quelle: LASERLINE


Die meisten Sedkarten besitzen mit DIN A5 (148 x 210 mm) ein internationales Standardformat. Sie dienen Agenten und Scouts zum direkten Vergleich und sollten das Model daher in möglichst vielseitigen Facetten repräsentieren. Auf der Vorderseite hat neben dem Künstlernamen ein großformatiges Porträtbild Platz. Die Rückseite zeigt meist drei bis sechs schwarz-weiße und/oder farbige Porträt- und Ganzkörperfotos in unterschiedlichen Looks, Outfits und Perspektiven. Unverzichtbares Plus: aktuelle Angaben zu den Körpermaßen, Konfektionsgrößen sowie zur Augen- und Haarfarbe und dem Booking-Kontakt.

"Express yourself!" im Express-Tarif

 Quelle: LASERLINE


In den Topsellern gibt es Sedkarten im Standardformat DIN A5 im Digital- und Offsetdruck. Ersterer eignet sich für Auflagen ab 25 Stück und kann Ihre Sedkarte auf acht Papieren durch schicke Veredelungen (z.B. mit 3D-Lack) zum echten Hingucker machen. Passende Briefumschläge gibt es optional dazu. Ab 250 Stück empfiehlt sich der Offsetdruck, der durch seine besondere Druckbrillanz und eine größere Papierauswahl überzeugt. Und da die Agentur die Sedkarten ja verteilen soll und gemeinhin nicht wiederbekommt, sind auch hohe Auflagen schneller verbraucht als man denkt. Der Kalkulator hilft beim konkreten Druckpreisvergleich. Der Tipp für Supereilige: Im Individual-Druck wird Ihre Sedkarte im Sofort-Tarif binnen weniger Stunden gedruckt.

No-go's bei den Fotos

 Quelle: LASERLINE


Das A und O einer professionellen Sedkarte sind die Fotos. Fast unnötig zu sagen, dass sie vom Profi stammen müssen. Seriöse Modelagenturen übernehmen bei Berufseinsteigern die Kosten für die Produktion der Sedkarte. Vorsicht ist daher in der Regel bei Agenturen angebracht, die dafür horrende Kosten beim Model selbst aufrufen. Wichtiger Aspekt: Die

Bildrechte für die Fotos liegen beim Fotografen. Mit ihm muss die Nutzung der Bilder v.a. auch im Netz (also in der Online-Kartei der Agentur) abgesprochen sein!

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