Arbeit ist, wo ich bin

20.02.2014
Kreative brauchen kaum mehr als einen Laptop und ein Telefon zur Arbeit. Wo sind die besten Arbeitsplätze?

Separates eigenes Büro, gemeinsame Räume mit anderen oder doch das Home Office: Wo arbeiten Kreative am besten? Gerade Freelancer haben scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten, wo sie ihren Arbeitsplatz aufschlagen selbst im Café mit Internetanschluss können Projekte bearbeitet werden. Doch nicht alle Orte sind der Kreativität zuträglich.

Pro Home Office

 Quelle: Tim Reckmann/ Pixelio.de


Quelle: Tim Reckmann/
Pixelio.de Selbstständige Kreative ohne Angestellte können ihr Büro zuhause einrichten oft ist dies aus Kostengründen die erste, naheliegendste Alternative. Das Büro zuhause hat noch weitere Vorteile: Man ist variabel bei den Arbeitszeiten, hat keine Anfahrtswege und kann selbst in der Nacht schnell den Laptop anwerfen, wenn die zündende Idee für ein Projekt kommt. Die Mittagspause kann man in den eigenen vier Wänden verbringen und auch für Freelancer, die Kinder haben, bietet das Home Office die größtmöglichste Flexibilität. Ist man allein zuhause gibt es keine Ablenkung durch Kollegen und man kann sich ganz auf die Arbeit konzentrieren. Aber auch der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden sollte ergonomisch eingerichtet sein und keinen Notbehelf in einer dunklen Ecke darstellen.

Kontra Home Office

Arbeitet man von zuhause aus, verwischen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben zusehends. Feste arbeitsfreie Zeiten sind schwieriger zu realisieren, gleichzeitig tendiert man dazu, Hausarbeit und andere Aufgaben nebenbei zu erledigen. Es gehört zudem eine Portion Disziplin dazu, sich regelmäßig an den Schreibtisch zu setzen und Projekte termingerecht abzuschließen. Manchen Kreativen fehlt auch der Austausch mit den Kollegen.

In der Arbeits-WG

 Quelle: Jorma Bork/ Pixelio.de


Quelle: Jorma Bork/
Pixelio.de Durch das Anmieten eines eigenen Büros außerhalb des Zuhauses entgeht man der Falle, Privates und Arbeit zu sehr zu vermischen die Miete muss aber finanzierbar sein. Beliebt sind Coworking Spaces, bei denen man in einer Arbeits-WG einen Schreibtisch oder ein eigenes Zimmer im Verbund mit anderen Selbstständigen mietet. Vorteil: Die Kosten werden von mehreren Freelancern gemeinsam getragen und man hat Kollegen um sich. Genau das kann manchmal aber auch ein Nachteil sein, wenn man mit seinen Mietpartnern nicht gut auskommt.

Andere Plätze

Cafés, der Strand, die Dachterrasse: Kreative genießen die Freiheit, dort arbeiten zu können, wo Angestellte nur ihre Freizeit oder den Urlaub verbringen. Internetverbindungen gibt es heute fast überall. Die Atmosphäre an diesen Orten kann die Kreativität positiv beeinflussen wichtig ist, ob man sich wohlfühlt und sich konzentrieren kann. Auf Dauer arbeitet es sich an einem festen Schreibtisch jedoch besser. Außerdem sollten auch Freelancer von Zeit zu Zeit bewusst abschalten und sich freie Tage gönnen. Das Büro immer dabei zu haben, kann belastend sein und zum Burn-Out führen.

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