Alternativen zur Maus

13.11.2008
Die Maus ist das beliebteste Eingabegerät am Rechner. Nicht immer ist sie jedoch ergonomisch sinnvoll: Es gibt Alternativen, die dem „Mausarm“ vorbeugen können.

Um am Rechner arbeiten zu können, braucht man ein Zeigegerät. In der Regel ist das eine Maus. Mit ihrer Hilfe werden Cursor und Pfeil bewegt, das Klicken der rechten oder linken Maustaste löst verschiedene Aktionen aus, mit dem Scrollrad kann man navigieren. Der Weisheit letzter Schluss sind die Mäuse jedoch nicht.

Pro und Contra herkömmliche Maus

Die Zeigegeräte sind in einer unglaublichen Vielfalt erhältlich: mit und ohne Scrollrad, klein oder groß, der Handform nachempfunden oder eher flach, weiß oder bunt. Bereits für wenig Geld lassen sich Mäuse in allen gängigen Geschäften erwerben. Doch viele Maus-Anwender kennen das Problem: Manchmal schmerzen Arm, Schulter oder das Handgelenk. Das liegt auch daran, dass die Handfläche parallel zur Tischoberfläche geführt werden muss, während sie im entspannten Zustand senkrecht zum Schreibtisch liegt.

Vertikale Maus

Diesen Umstand machen sich vertikale Mäuse zunutze. Sie werden quasi mit der aufrechten Faust umschlossen, dadurch dreht sich der Arm nicht in eine unnatürliche Position. Das Funktionsprinzip ist jedoch ähnlich wie bei einer traditionellen Maus: Das Zeigegerät wird über den Tisch oder das Mauspad geführt, um mit dem Cursor die gewünschte Stelle zu erreichen. Auch Tasten sind vorhanden. Sie werden oft mit dem Daumen bedient.

Stiftmaus

Ebenfalls in vertikaler Position werden die Stiftmäuse verwendet. Sie erinnern, wie der Name schon erahnen lässt, an einen Schreibstift und werden auch so geführt. Je nach Geschmack ist der Stift dabei dicker und dünner. Der Mausklick kann durch das Drücken des Geräts nach unten ausgelöst werden. Andere Tasten und Scrollräder können mit den Fingern bedient werden. Stiftmäuse sind besonders leicht, müssen jedoch aktiv festgehalten werden – das einfache „Handauflegen“ wie bei der traditionellen Maus genügt nicht. Deshalb muss man eine Stiftmaus auch jedes Mal weglegen und neu in die Hand nehmen, wenn man zwischendurch etwas anderes erledigt – zum Beispiel mit der Tastatur.

Zwei Zeigegeräte

Ein weiteres Konzept besteht darin, zwei Mäuse zu nutzen. Dabei wird wie gewohnt mit der Maus an der rechten Hand der Cursor über den Bildschirm bewegt. Die Klickbewegungen werden jedoch mit einem speziellen Gerät an der linken Hand ausgeführt. Das hat den Vorteil, dass die Belastung auf beide Hände aufgeteilt ist. Allerdings geht es hier ebenfalls nicht so schnell, die Mäuse nach einer Arbeitspause wieder aufzunehmen.

Grafiktabletts

Aus der Bildbearbeitung kommen Grafiktabletts, die auch dazu verwendet werden können, den Cursor zu bewegen. Sie bestehen aus einem Stift und einer tablettartigen Unterlage. Der Stift sieht dabei aus wie ein herkömmlicher Schreiber, er funktioniert ohne Kabel oder Batterie. Lediglich der Kontakt zum Tablett löst die Bewegungen aus. Mit Grafiktabletts kann auch hervorragend gezeichnet werden. Allerdings benötigen sie aufgrund ihrer Größe mehr Platz als andere Geräte. Ähnlich wie bei der Stiftmaus muss der Stift nach dem Weglegen jedes Mal neu aufgenommen werden.

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