Adobe Spark Video im Überblick - was kann die App?

15.08.2019
Wer schnell und einfach Geschichten auf illustrative Weise erzählen möchte und das als Video, ist bei Adobe Spark Video genau richtig.

Adobe Spark Video gibt es als webbasierte Anwendung wie auch als iOS App für das iPhone und das iPad.

Man benötigt für die Verwendung einen Adobe Account, den man kostenlos anlegen kann oder man verwendet seine bestehende Adobe ID. Alternativ kann man sich auch mit seinem vorhandenen Google- oder Facebook-Account anmelden.

Sobald man ein Video anlegen möchte, kann man seine eigentliche Idee oder den Titel der Geschichte notieren.

Der einfache Start

Sobald man ein Video anlegen möchte, wird man direkt an die Hand genommen und kann sich im ersten Schritt erst einmal seine eigentliche Idee oder den Titel der Geschichte notieren. Man kann dies aber auch im Nachgang hinzufügen und daher auch überspringen.

Im zweiten Schritt geht es um den Inhalt, wie man von der Storyline seine Idee oder Geschichte aufbauen möchte. Und hier stehen einem bereits Vorlagen zur Verfügung.

Auch in Adobe Spark Video ist eine gut aufgebaute Storyline wichtig.

Das Praktische dabei ist: wählt man sich eine Vorlage aus, ist eine Art Dramaturgie bereits angelegt und damit eine Hilfestellung, wie man eine Geschichte erzählt, wie man diese von der Storyline her aufbaut. Das kann bei der Vorlage von „Für eine Idee werben“ folgendermaßen ausschauen:

  1. Ausgangspunkt
  2. Problem
  3. Mögliche Situationen
  4. Lösung oder Idee
  5. Gewinn
  6. Wie Sie helfen können.

Wer schon einmal Geschichten effektiv erzählt hat, weiß, wie wichtig dabei eine gut aufgebaute Storyline ist, damit der Gegenüber die Idee oder Geschichte auch versteht.

Man kann aber auch direkt von 0 anfangen und eine Geschichte selbst erstellen. Auch die Vorlagen können immer wieder geändert und angepasst werden. Wohin die Reise gehen kann, zeigt ein Tutorial, das als Intro-Video nach Auswahl einer Vorlage angezeigt wird.

Im dritten Schritt öffnet sich nun eine sehr anschauliche Benutzeroberfläche. Das kann den ein oder anderen vielleicht auch an eine Art digitale Präsentationsoberfläche erinnern, ähnlich wie man es von Powerpoint oder Keynote her kennt.

Im größten Bereich findet man die aktuelle „Folie“, auf die man verschiedene Elemente wie Video, Text, Fotos oder Symbole platzieren kann. Auffällig ist das rote Mikrofon-Icon, mit dem man die Möglichkeit hat, Text für diese „Folie“ auf zu sprechen.

Links daneben befindet sich das Play-Icon, um das, was auf der Folie zu sehen/hören ist, abzuspielen. Was gerade für den Anfang sehr hilfreich ist, ist das daneben liegende Sprechblasen-Icon, das Hilfestellungen über dem Mikrofon-Icon einblendet, wie man seine Aussage auf der „Folie“ mit Elementen untermauern kann. Und schließlich gibt es noch die Zeitangabe unter der rechten Ecke der Folie, die man jederzeit anpassen kann.

Unter der großen aktuell zu bearbeitenden Folie liegen weitere Folien, die man um ein mehrfaches hinzufügen kann. Rechts steht einem eine Art Bedienfeld mit unterschiedlichen Kategorien wie „Layout“, „Thema“, „Größe ändern“ und „Musik“ zur Verfügung. Hier geht es um die Anpassungen. Je nachdem, in welcher Kategorie man sich oben befindet, ändert sich die Ansicht und die Werkzeugmöglichkeiten im Bedienfeld.

Und ganz oben in der obersten Zeile über der aktuellen „Folie“ liegen schließlich die Werkzeuge, um eine Vorschau des Ganzes anzeigen zu lassen, das Video freizugeben oder herunterzuladen.

Alles in allem ist Spark Video sehr überschaubar und strukturiert, so dass der Start einfach ist. Und dabei gibt es kaum Unterschiede in der Benutzeroberfläche, ob man sich nun in der webbasierten Anwendung befindet oder in der iPhone oder iPad App.

Adobe Spark Video ist sehr überschaubar und strukturiert, so dass der Start einfach ist.

Das Thema als Grundlage für die Gestaltungsmöglichkeiten

Mit dem Thema entscheidet man sich automatisch für Farbigkeit und Schriftart, die man verwendet. In den einzelnen Themen gibt es immer auch eine kleine Auswahl an Farbnuancen, die man noch anpassen kann. Ansonsten ist aber Platzierung der Elemente und die Schriftwahl fix.

D.h., dass Elemente nur in der Kategorie Layout vom Grundaufbau geändert werden können, nicht aber in der absoluten Positionierung.

Die Elemente lassen sich als nicht frei i auf der „Folie“ verschieben. Und was den Text angeht, kann man diesen lediglich in der Schriftgröße vergrößern oder verkleinern.

Elemente können in der Kategorie Layout vom Grundaufbau geändert werden, nicht aber in der absoluten Positionierung.

Musik und Einbindung von Videos

Über die Kategorie Musik versieht man die gesamte Geschichte mit einem Song, der Gefühle und Gedanken noch besser transportiert als es „nur“ Worte, Text und Bilder tun können. Bindet man nun ein Video mit ein, hat man eine zweite Tonspur, die man grob voneinander trennen kann.

Die Grundmusik ist über das Bedienfeld rechts unter der Kategorie Musik ein- oder auszuschalten und in der Lautstärke zu regulieren. Diese Einstellung ist aber immer auf die gesamte Storyline zu sehen.

Was den Ton vom Video angeht, ist dieser auf der Folie, auf der das Video eingebunden ist, zu regulieren. Dabei kann man diese über das Stifticon rechts oben aufrufen, was eine kleine Werkzeugleiste aufklappen lässt und man über das Clip-Lautstärke-Icon ganz unten die Musik des Videos „laut“, „leise“ oder „stumm“ stellt.

Über das Clip-Lautstärke-Icon ganz unten kann die Musik des Videos „laut“, „leise“ oder „stumm“ eingestellt werden.

Die Besonderheit des Mikrofons

Hat man seine Geschichte fertig erzählt, kann man das Ganze noch mit der eigenen Stimme untermalen und mit Hilfe des Mikrofon-Icons für jede Folie unterschiedlichen Text aufsprechen. Somit erzählt man seine Geschichte wortwörtlich.

Das gibt nicht nur einen sehr persönlichen Touch, sondern kann zusammen mit der hinterlegten Musik die Idee und das Gefühl, was man mit der Geschichte rüberbringen möchte, noch unterstützen.

Der Syn und die Weitergabe

Am Ende ist es ein Leichtes die Story über das Werkzeug „Freigeben“ zu teilen. Es wird automatisch ein Link erstellt, den man direkt von hier aus über Facebook und Twitter posten kann oder man den Link auch für das direkte Einbetten kopiert.

Über den zweiten Button „Herunterladen“ speichert man die Geschichte als mp4 ab und kann dieses dann ebenso weitergeben.

Besonderheiten der Upgrade-Variante

Um das Wasserzeichen des Adobe Spark Video-Logos nicht mehr anzeigen zu lassen, kann man ein Adobe Spark Abo abschließen. Oder man ist bereits Creative Cloud Abonnent und hat die Upgrade Möglichkeit des Brandings automatisch mit dabei.

Damit gibt es die Möglichkeit das eigene Logo (Stempel) der Firma auf die Folien zu platzieren, das man ein- oder ausblenden kann, sobald man darauf klickt.

Um das Wasserzeichen des Adobe Spark Video-Logos nicht mehr anzeigen zu lassen, kann man ein Adobe Spark Abo abschließen oder in der Creative Cloud upgraden.

Darüber hinaus werden neben allen anderen Themenvorlagen automatisch die sogenannten „Branding-Themen“ angeboten.

Diese weisen, wie auch bei den anderen Themen gewohnt, eine komplette Storyline auf, die allerdings mit der richtigen Hausschrift und deren verschiedenen Schriftschnitten (z.B. regular, bold, light, condensed etc.) sowie deren Hausfarben angelegt sind.

Bei Adobe Spark unter Branding verwalten stellt man ein, wie die Hausfarben, die Hausschrift oder das Logo auszuschauen hat.

Dabei ist es ein Leichtes, von hier aus zu starten, um für das eigene Unternehmen schnell und optimiert ein Unternehmensvideo im perfekten Corporate Design-Look anzulegen.

In der Adobe Spark „Branding verwalten“ Übersicht, die neben der allgemeinen „Projekte“ Übersicht aller Adobe Spark Projekten liegt, stellt man ein, wie die Hausfarben, die Hausschrift oder das Logo auszuschauen hat.

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