Abbildungen im Layout anordnen

19.02.2009
Bilder und Text in einem Layout ergänzen sich. Um das Zusammenspiel so spannungsreich wie möglich zu gestalten, empfiehlt es sich, die Abbildungen sinnvoll anzuordnen.

Ein Layout lebt von Bildern und Texten gleichermaßen – und von ihrem Zusammenspiel. Alle Bilder oder Grafiken sind dabei eigenständige Objekte, die vom Rest des Layouts abgehoben gestaltet werden.

Dennoch müssen sie sich in das Gestaltungsraster und das gesamte Erscheinungsbild harmonisch einfügen.

Erste Regeln

Ein Layout lebt von Bildern und Texten und von ihrem Zusammenspiel. Alle Bilder oder Grafiken sind dabei eigenständige Objekte.

Manche Abbildungen sind schmaler als eine Textspalte. In diesem Fall sollten sie zentriert oder links- beziehungsweise rechtsbündig zum Spaltenrand gesetzt werden. Dabei zählt auch der optische Eindruck.

Steht das Bild dagegen neben einer Textspalte, so kann man den Text mit einem linken oder rechten Einzug versehen.

Dadurch erhält die Abbildung Luft. Der Absatz sollte außerdem so hoch wie das Bild sein. Ist das Bild dagegen breiter als eine Spalte, so sollte es zwischen zwei Spalten platziert werden.

Das wird mit der Funktion „automatisches Umfließen“ im Layoutprogramm erreicht. Auch hier ist auf ausreichend Abstand zum Fließtext zu achten.

Freie Spalten

Verfügt ein Layout über Weißraum an der linken oder rechten Seite, beziehungsweise über freie Spalten, so lässt sich dieser Platz auch für Abbildungen nutzen.

Die Bilder müssen jedoch nicht den ganzen Leerraum ausfüllen und dürfen andererseits auch in den Textblock hineinragen. Dabei sollte jedoch wiederum das Gestaltungsraster eingehalten werden.

Dieses Verfahren eignet sich vor allem für großflächige Motive, die dann besonders gut zur Geltung kommen.

Den Bildinhalt beachten

Bilder haben ein sogenanntes „optisches Gewicht“, es wird durch die Maße des Motivs, die hauptsächlich verwendeten Farben und den Inhalt definiert.

Bilder haben auch ein sogenanntes „optisches Gewicht“. Es wird unter anderem durch die Maße des Motivs, durch die hauptsächlich verwendeten Farben und den Inhalt definiert. Bilder mit vorwiegend dunklen Farben „wiegen“ entsprechend mehr als solche, in denen helle Töne vorherrschen.

Das optische Gewicht sollte bei der Platzierung der Bilder ebenfalls beachtet werden: So wirken im Layout weit oben angeordnete Motive von Haus aus schwerer als diejenigen, die weiter unten stehen.

Das optische Gewicht ist außerdem bei großen Bildern höher als bei kleinen, ebenso wirken farbige Bilder schwerer als Schwarzweiß-Motive. Gestalter sollten darauf achten, dass schwer wirkende Motive Text nicht erdrücken und dass sie nicht unmittelbar auf „leichtere“ Bilder treffen.

Die Bildausrichtung

Als weiteres Kriterium für die Anordnung von Bildern im Layout dient die Ausrichtung des Bildes. Sind zum Beispiel Personen im Profil abgebildet, sollten sie nicht aus dem Layout „hinaus schauen“.

Werden zwei Porträts nebeneinander abgebildet, sollten beide Köpfe in etwa die gleiche Größe haben. Gleiches gilt generell für Motive, die in enger Nachbarschaft stehen: Farb- und Größenverhältnisse dürfen hier nicht zu stark voneinander abweichen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Text sollte nicht zwischen zwei dunklen Bildern „eingeklemmt“ werden.

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