3D in Adobe Illustrator

17.04.2008
Mit Adobe Illustrator können einfach dreidimensionale Objekte erzeugt werden. Dazu dienen die Befehle „Extrudieren“, „Kreiseln“ und „Drehen“, die verschiedene Auswirkungen haben.

Dreidimensionale Objekte illustrieren Layouts, Symbole oder Grafiken. Mit Adobe Illustrator CS3 lassen sich einfache Grundformen erzeugen. Am schnellsten funktioniert das mit den Effekten „Extrudieren“ und „Kreiseln“. „Extrudieren“ zieht das Objekt in die Tiefe, während „Kreiseln“ es um eine Achse rotieren lässt.

Voreinstellungen

Möchten Sie ein Objekt in Adobe Illustrator CS3 dreidimensional darstellen, sollten Sie zunächst einige Maßnahmen treffen. Hat Ihre Grundform eine Kontur, so sollte diese entfernt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Kontur in eine Fläche umgewandelt wird. Lösen Sie außerdem Gruppierungen auf, wenn Sie den Effekt nur auf ein einzelnes Objekt anwenden wollen. Auch wenn Ihr Objekt eine Musterfüllung enthält, kann es Probleme geben. Das können Sie vermeiden, wenn Sie das Muster als Grafik-Mapping der Oberfläche zuweisen.

Extrudieren

Wählen Sie das gewünschte Objekt aus und extrudieren Sie es, um eine dreidimensionale Wirkung zu erhalten. Sie finden den Befehl „Extrudieren“ unter „Effekt“, „3D“, „Extrudieren und abgeflachte Kante“. Diese Auswahl bewirkt ein Tiefziehen des Objekts. Sie können den Effekt auf Pfade, gruppierte Objekte und zusammengesetzte Formen oder Ebenen anwenden. Unter „Tiefe der Extrusion“ können Sie den Wert in Millimeter oder Punkt angeben. „Abschluss“ legt fest, ob das Objekt geschlossen wird oder nicht. Das Profil des Objekts bestimmen Sie mit Hilfe von „Abgeflachte Kante“. Die Höhe gibt dagegen die gewünschte Skalierung an. „Nach außen“ meint, dass die Höhe des Kantenprofils zur Grundfläche hinzugefügt wird, während Sie mit „Nach innen“ die Höhe innerhalb der Grundfläche halten.

Kreiseln

Eine weitere Möglichkeit, einen dreidimensionalen Effekt zu erstellen, besteht im Kreiseln. Dabei wird das Objekt rotiert. Wählen Sie dazu „Effekt“, „3D“, „Kreiseln“. Gruppierte Objekte rotieren um eine einzige Achse, während mehrere ausgewählte Objekte jeweils um die eigene Achse rotieren. Unter „Winkel“ legen Sie fest, wie weit das Objekt um die Achse kreiselt. „Abschluss“ bestimmt wieder, ob das Objekt offen oder geschlossen bleibt. „Versatz von“ legt fest, wie weit die Drehachse vom Objekt entfernt sein soll.

Drehen

Das Drehen, die dritte Option beim Erzeugen von 3D-Elementen, beinhaltet die Ausrichtung von Objekten im Raum. Die Perspektive wird mit einer virtuellen Kamera eingestellt. Gedreht werden können extrudierte und gekreiselte Elemente ebenso wie zweidimensionale Grundformen. Schwierig ist das nur, wenn Verläufe vorhanden sind – Füllungen oder Konturen werden dagegen in der Regel problemlos verarbeitet. Die drei Eingaben, die das Menü in der Standard-Ansicht bietet, bedeuten von oben nach unten: Drehung um die X-Achse, Drehung um die Y-Achse und Drehung um die Z-Achse. Auch die Perspektive kann frei gewählt werden. Das Aktivieren der Vorschau-Funktion erleichtert die Beurteilung des Ergebnisses.

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