11. Leipziger TypoTage

16.06.2005
Vom 8. bis 10. Juli 2005 im Druckkunst-Museum Leipzig mit namhaften Schriftentwerfer und Typografen als Redner ...

Zum 11. Mal finden die traditionellen Leipziger TypoTage vom 8. 10. Juli. Dieses Jahr lautet das Motto: "Schriftdesign und Typografie »Made in DDR«". Veranstaltungsort ist wie jedes Jahr das Druckkunst-Museum Leipzig, auch bekannt als Offizin Haag Drugulin. Die Leitung wird zum ersten Mal Herr Prof. Rayan Abdullah übernehmen.

TypoTage haben überlebt

Nachdem bereits im letzten Jahr die TypoTage auf Grund interner Probleme der Veranstalter beinahe abgesagt worden wären, wurde spekuliert, ob die TypoTage und deren Konzept des lebenden Schriftmuseums eine Zukunft haben werden und 2005 erneut stattfinden. Sie haben jedoch die internen Streitigkeiten überlegt und finden in diesem Jahr nun erstmals unter Leitung von Herrn Prof. Rayan Abdullah statt, der viele Schriftentwerfer und Typografen als Redner gewinnen konnte und als Moderator durch das Programm führen wird.

Motto und Redner

Das Motto der TypoTage in diesem Jahr lautet "Schriftdesign und Typografie »Made in DDR«". Schwerpunkt der Tagung wird daher das Schriftdesign und dessen internationale Entwicklung sein sein. Besonders die Bedeutung und Einflussnahme des politischen Systems der DDR auf die Gestaltung sollen im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. Zur Diskussion stellen sich unter anderem die folgenden Typografen und Gestalter: Prof. Axel Bertram, Prof. Albrecht von Bodecker, Barbara Cain, Verena Gerlach, Prof. Matthias Gubig, Theo Hesselbarth, Thomas Hoffmann, Prof. Günther Jacobi, Erhard Kaiser, Prof. Volker Küster, Angelika Kuhrt, Karl-Heinz Lange, Jürgen Mau, Klaus Rahm, Ole Schäfer, Hans-Joachim Schauß, Prof. Walter Schiller, Norbert du Vinage, Hans-Jürgen Willhuhn, Prof. Gert Wunderlich und viele weitere.

Zeitgleiche Ausstellung

Die TypoTage werden zeitgleich mit der Ausstellung über den Verleger Georg Müller mit dem Titel "Sein Dämon war das Buch" am 8. Juli um 18:00 eröffnet. Die Ausstellung zeigt typische, seltene und außergewöhnlich schöne Bücher, die zu Lebzeiten Georg Müllers in seinem Verlag in Leipzig erschienen sind. Zeitgenössische Dokumente und Fotos lassen das lebendige Bild einer Persönlichkeit entstehen, die sich stilsicher in einer überaus aktiven Kulturepoche bewegte. Tagungsteilnehmer können das Museum und die parallel stattfindende Ausstellung an allen drei Tagen kostenfrei besuchen. Dieser Besuch lohnt sich vor allem am Freitag, an dem viele technische Mitarbeiter des Museums zur Vorführung der Museumsmaschinen anwesend sein werden.

Veranstaltungsort und Teilnehmergebühren

Veranstaltungsort wird das Druckkunst Museum Leipzig, Nonnenstraße 38 in 04229 Leipzig sein. Die Tagungsgebühren beträgt für Mitglieder des Fördervereins 60 EUR, Nichtmitglieder und Gäste zahlen 100 EUR. Studenten erhalten hingegen eine Ermäßigung auf 30 EUR bei Nachweis. Teilnehmer können sich anmelden bei Museum für Druckkunst, Leipzig e.V., Telefon 0341 - 2 31 62-0, Fax 0341 - 2 31 62-10 oder E-Mail: info at druckkunst-museum.de.

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