2010
ist der LASERLINE-Chef ausgezogen. Doch Tomislav Bucec hat keineswegs ein sinkendes Schiff verlassen, sondern – ganz im Gegenteil – nur sein geräumiges Büro zur Verfügung gestellt. Denn LASERLINE wächst so stark, dass der Platz gebraucht wurde. Jetzt ist das Chefbüro kleiner geworden, LASERLINE dafür um einiges größer. Das Druckunternehmen steigerte 2010 seinen Auftragseingang um über zehn Prozent. Mehr als 80.000 Druckaufträge spülten 16 Millionen Euro in die Firmenkasse. Und da das mit dem Eigenlob bekanntlich so eine Sache ist, lassen wir in diesem Jahr einfach mal andere zu Wort kommen. Denn 2010 wurde viel über LASERLINE gesprochen, beispielsweise als der „Große Preis des Mittelstandes“ verliehen wurde und LASERLINE ganz oben auf dem Siegertreppchen stand. „Das 1997 gegründete Unternehmen wächst rasant“, hieß es in der Laudatio der Oskar-Patzelt-Stiftung auf den Preisträger.
Mit Innovationen zu Bestmarken
Stetiges Wachstum und immer neue Bestmarken sind nur mit einem gewissen Ehrgeiz, einer großen Portion Kreativität und ständigen Innovationen zu erreichen. Auch 2010 investierte LASERLINE wieder in neue Maschinen, um auf dem höchsten Standard drucken zu können. Besonders im Digitaldruck kann LASERLINE mit großen Neuheiten aufwarten. Fünf Druckmaschinen sorgen jetzt für schnellen Druck, tolle Effekte und neuartige Produkte. Mit UV-Lack, Selfmailern, Hard- und Softcover-Blöcken sowie Haftnotizen, um nur einige zu nennen, hat das Unternehmen sein Sortiment erweitert und konnte zahlreiche Kunden für die Innovationen begeistern.
Service-Offensive am Telefon und online
Weniger in Zahlen messbar, dafür aber deutlich spürbar, war 2010 die Qualitätsoffensive im Bereich Kundenservice. Das Ziel: Kein Anrufer bleibt in der Warteschleife. Und das gelang LASERLINE. 90 Prozent aller Anrufe wurden direkt entgegen genommen. Die wenigen Kunden, die nicht gleich durchkamen, wurden schnellstmöglich von einem LASERLINE-Mitarbeiter zurückgerufen. Das Ergebnis: zufriedene Kunden. Denn zu dem Anspruch, dass niemand unnötig warten soll, kommt auch, dass es bei LASERLINE kein Call-Center gibt, sondern stets Fachpersonal zum Hörer greift.
Neues OnlinePortal: DRUCKBOGEN.DE
Mehr Service bietet LASERLINE seit 2010 seinen Geschäftskunden auch bei der Online-Bestellung: Auf dem neuen Portal DRUCKBOGEN.DE können kleinere Druckereien oder Agenturen Digitaldruckbogen für die eigene Weiterverarbeitung bestellen und damit ihr Portfolio erheblich erweitern. Die Firmenkunden können mit diesen Bestellungen ihren Kunden alles anbieten, was LASERLINE liefern kann. Vor allem für die gefragten Varianten der Druckveredelung wie 3D-Lack oder Folien ist dies ein echter Pluspunkt.
Prima-Klima durch GoGreen
Auf dem Weg zur CO2-neutralen Druckerei ist LASERLINE 2010 einen großen Schritt vorangekommen: Das Unternehmen druckt nicht nur auf zertifiziertem Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft, sondern verschickt nun seine Brief- und Paketsendungen klimaneutral über das DHL-Umweltschutzprojekt GoGreen. Für jeden Brief und jedes Päckchen zahlt LASERLINE eine zusätzliche Gebühr an den Postdienstleister. Das so eingenommene Geld wird in Klimaschutzmaßnahmen meist in Schwellenländern investiert. CO2-Emissionen, die beim Post- und Pakettransport entstehen, können dadurch an anderer Stelle wieder ausgeglichen werden. Die Mehrkosten für den „grünen Versand“ nimmt LASERLINE auf die eigene Kappe. Mehr als eine halbe Million Postsendungen und über 25 000 Pakete kamen auf diese Weise klimafreundlich bei ihren Empfängern an.
Ökologie und Ökonomie
Dass Energiesparen und Umweltschutz nicht gleichzeitig steigende Kosten bedeuten müssen, stellt LASERLINE bereits in vielen Bereichen unter Beweis. Um Ökologie und Ökonomie noch besser miteinander zu verbinden, beteiligt sich das Druckzentrum 2010 gemeinsam mit elf weiteren Unternehmen aus Berlin und Brandenburg am EnergieEffizienz-Tisch Berlin. Erklärtes Ziel ist es, den Energieverbrauch und damit auch die Energiekosten deutlich zu senken. Gefördert wird das Projekt vom Bundeswirtschaftsministerium, deshalb hängt die Latte hoch für LASERLINE. Das Unternehmen will zeigen, dass ökologisch aktiv und ökonomisch erfolgreich durchaus miteinander harmonieren – und dazu werden auch die Arbeitsprozesse noch mal auf den Kopf gestellt, wenn es sein muss.
Lob und Preis
Auf den Kopf gestellt hat auch der „Große Preis des Mittelstands“ das Unternehmen. Der Rummel war groß, als LASERLINE-Chef Tomislav Bucec die große Trophäe von der Preisverleihung mitbrachte. Sie wirkte wie ein Energieschub bei den Mitarbeitern. Es ist die höchste Auszeichnung, die das Unternehmen bislang bekam, denn sie bezieht sich nicht nur auf einen Teilbereich des Unternehmens, sondern auf die Gesamterscheinung – und an der wirken alle mit. Und bei diesem Gesamtbild passte für die Juroren wohl alles zusammen. Sie lobten nicht nur das stetige Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern auch Innovationen, Engagement in der Region und Kundennähe. Selbstverständlichkeiten – für die es umso schöner ist, einmal gelobt zu werden.
Besonders herausgehoben wurde auch das Ausbildungsengagement des Druckunternehmens. Dass LASERLINE mit einer Ausbildungsquote von 15 Prozent und dem hohen Anspruch an seine Nachwuchsfachkräfte auf dem richtigen Weg ist, zeigte ein weiterer Wettbewerb, bei dem LASERLINE bis ins Finale kam. Beim Druck & Medien-Award „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ bekam das Berliner Druckzentrum zwar nicht die Trophäe, landete aber unter den besten vier Ausbildungsbetrieben – bei harter Konkurrenz aus ganz Deutschland. Deutlich mehr Wettbewerber gab es sogar noch um den Titel „Bester Azubi des Jahres“. An dem nehmen automatisch alle Auszubildenden teil, die ihre Abschlussprüfungen bei den Industrie- und Handelskammern ablegen. LASERLINE punktete auch hier: Eine angehende Mediengestalterin erzielte bundesweit die höchste Punktzahl in der Prüfung. Damit kam Deutschlands bester Azubi bereits zum zweiten Mal von LASERLINE. Auf so viel Lob und Preis sind Geschäftsleitung und Mitarbeiter gleichermaßen stolz – und motiviert genau so weiterzumachen.
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