Direktmarketing versus Klassische Werbung
Häufig sind Werbemaßnahmen, zum Beispiel in der TV-Werbung, auf ein spezielles Produkt ausgerichtet. Wird zum Beispiel ein Schokoriegel oder ein Getränk beworben, stellt man einfach das für den Kunden vermutlich attraktivste Merkmal heraus und hofft, damit die Vorlieben der meisten Kunden zu treffen. Der Bekanntheitsgrad und Marktanteil des beworbenen Produkts oder der Dienstleistung konnten so
gesteigert werden.

Massen- oder produktorientierte Werbung richtet ein Produkt auf möglichst viele Kunden aus – auch
wenn diese unterschiedliche Vorlieben bzw. Interessen haben.
Die Ausrichtung der gesamten Kundenkommunikation an dem beworbenen Produkt birgt eine Gefahr: Alle potenziellen Kunden müssen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht werden. Daraus resultieren hohe Streuverluste, da die Werbebotschaft evtl. nur schwach oder gar nicht die Zielgruppe erreicht. Weiter herrscht ein Überangebot an Medien und darin vorkommender Werbung. Außenwerbung, Fernsehspots, Anzeigen und ins Haus gesandte Massenmailings werden vom Kunden zunehmend entweder als negativ empfunden oder einfach ignoriert. Die Folge sind hohe Produktionskosten für Werbekonzepte und Mailings, die schnell verpuffen oder gar nicht erst ankommen.
Um die zunehmende Reizüberflutung von Kunden und Kaufinteressenten zu vermeiden bzw. zu umgehen, müssen neue Wege des Marketings beschritten werden. Die Lösung liegt in einer möglichst persönlichen, zielgruppenspezifischen Ansprache des Empfängers, die auf dessen Bedürfnisse abgestimmt sein sollte. Unter Direktmarketing wird also ein direktes Ansprechen von Zielgruppen verstanden, im Gegensatz zu indirekter Kommunikation durch z. B. TV-Spots. Ziel ist es, mit den Kunden und Kaufinteressenten einen Dialog aufzubauen.
Viele Medien informieren den Verbraucher über neue Produkte und lassen ihn gegenüber Werbebotschaften abstumpfen.
Erregen Sie die Aufmerksamkeit der Marktsegmente, deren Bedürfnisse Sie kennen und befriedigen wollen.
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