Hauttöne
Eine besondere Herausforderung für jede Bilddatei sind Hauttöne in Gesichtern. Als Richtlinie gilt, dass Magenta zu Gelb im Wert ca. 10 -20 % niedriger sein muss und ein Cyan- und/oder Schwarzanteil im Verhältnis von relativen 40 - 60 % vorhanden sein muss, je nach Schattierungsbereich im Bild (z.B. M = 45%, Y = 52%, C = 22%, oder M = 65%, Y = 75%, C = 35 %, die Farbwerte wurden absichtlich ungenau dargestellt, weil das auch der Praxis entspricht). Es hilft dabei sich eine Gesichtsfarbe eher als gelbrötliches Grau vorzustellen, wobei zu grau darf es auch wieder nicht werden - das ist ja das Schwierige dabei.


Hauttoene
Bild 1: Farbwerte bei ca. C = 3 %, M = 5 0%, Y = 60 %, K = 2 %, d.h. C+K sind im Wert zu niedrig.
Bild 2: C+K-Werte sind erhöht worden:
C = 15 %, K = 7 %
Bild 3: Retusche: Insbesondere die roten Augenränder wurden reduziert
Bild 4: Das Bild wurde mit dem Filter "Unscharf maskieren" geschärft.


Was beim Scannen dabei noch gut gesteuert werden kann, funktioniert bei Digitalkameras oft nicht, d.h. dort ist der Cyan- oder Schwarzwert oft gleich 0%. Das bedeutet, dass die Gesichtstöne ohne diesen Wert ein knalliges Rot oder Schweinchenrosa ergeben. Dies kann man nur vermeiden, indem man mühsam manuell die Farbwerte für Cyan bzw. Schwarz in das Bild trickst.