Die Grundregel bei der Auflösung heißt gerundet 350 dpi bei 70er-Raster und 400 dpi bei 80er-Raster
(siehe Photoshop -> Bildgröße -> Auto...). Wir empfehlen als Grundsatz aber mindestens 300 dpi. Wenn Sie
unsicher sind und diese Regel befolgen, können Sie grundsätzlich nichts falsch machen.
Dazu sei gesagt, dass die rein rechnerische Auflösung eine zweitrangige Rolle spielt. Die Auflösung ist auch unbedingt vom Kontrast und Betrachtungsabstand abhängig.
Sie haben z.B. ein schwammiges Hintergrundbild in einer Broschüre, was keine starken Strukturen aufweist, dann reicht eventuell auch eine Auflösung von 200-250 dpi, ohne dass man deutliche Unterschiede sieht. Oder Sie layouten ein DIN A2-Plakat oder größer, das bedeutet für ein Hintergrundbild im TIF-Format mit 400 dpi eine Dateigröße von 245 MB, im Gegensatz zu 60 MB bei nur 200 dpi. Vorausgesetzt, dass das Plakat wie üblich am Straßenrand hängt und von nicht näher als 1-2 Meter betrachtet wird, werden Sie da keinen Unterschied feststellen. Anders ist es, wenn Sie z.B. Ihren Flyer mit allen Schriften in Photoshop layouten, sprich harte Kontraste mit z.B. schwarzer Schrift auf weißem Grund haben. Da könnte sogar die Auflösung von 400 dpi noch ein Sägezahnmuster in feinen Schriften aufweisen. Von dieser Vorgehensweise raten wir aber auch ab, da reine Bilddateien nicht getrappt (Überfüllungen erzeugt) werden können. Verwenden Sie deshalb lieber ein Grafik- oder Layoutprogramm, wie InDesign oder FreeHand, wo Sie Ihre Bilder dann einfach importieren. Das spart meist auch noch Speicherplatz.







