Überfüllungen vornehmen
Mit einem eigenen Bedienfeld lassen sich in Adobe InDesign CS4 Überfüllungen vornehmen. Im Druckdialog wird dann festgelegt, ob die Überfüllung angewendet wird.
24. September 2009
Beim Trapping wird Passerungenauigkeiten vorgegriffen: Treffen zwei Farbflächen unterschiedlicher Druckfarben aufeinander, dann wird die hellere so gesetzt, dass sie in die dunklere hineinragt. Das vermeidet Blitzer – also weiße Lücken – zwischen den Farbfeldern. Adobe InDesign CS4 bietet für das Anlegen von Überfüllungen ein eigenes Bedienfeld.
Überfüllungsvorgaben

Quelle: Sandra Küchler
Öffnen Sie zunächst das Überfüllungsvorgaben-Bedienfeld in Adobe InDesign CS4. Dazu gehen Sie auf „Fenster“ und „Ausgabe“. Wenn Sie das Feld nun zum ersten Mal öffnen, sehen Sie dort zwei vordefinierte Einträge: „Standard“ und „Keine Überfüllungsvorgabe“. Über „Neue Vorgabe“ legen Sie eine eigene Auswahl an. Klicken sie zweimal auf eine bereits angelegte Vorgabe, so können Sie die dort getroffenen Optionen ändern.

Quelle: Sandra Küchler
Vorgaben anlegen
Wenn Sie eine neue Vorgabe anlegen, können Sie zunächst unter „Name“ eine Bezeichnung dafür eingeben. Die Stärke der Überlappung legen Sie mit Hilfe der Überfüllungsbreite fest. Im Dialogfeld links unten definieren Sie das Vorgehen bei Bildern. Die Grenzwerte geben dagegen an, bei welchen Vorgaben das Programm überfüllt oder nicht. Die Schwarzdichte definiert beispielsweise, ab wann die Software eine Farbe als Schwarz behandelt.
Die Vorgaben anwenden

Quelle: Sandra Küchler
Haben Sie die Vorgaben entsprechend Ihren Wünschen festgelegt, so müssen Sie sie noch anwenden. Dazu gehen Sie im Bedienfeld auf „Überfüllungsvorgaben zuweisen“. Sie können anschließend wählen, ob die Vorgabe auf alle Seiten oder nur einen bestimmten Bereich angewendet werden soll. Ein Klick auf „Zuweisen“ beendet die Aktion.
Vorsicht!
Sie benötigen die Adobe Trapping Engine oder die PDF-Print-Engine, damit das Trapping angezeigt werden kann. Für einen Druckauftrag bei LASERLINE übernehmen die Vorstufenprofis das Überfüllen für Sie, die auch die Auswirkungen des verwendeten Papiers, der Rasterweite und des Druckverfahrens einschätzen können. Möchten Sie dennoch die Trapping-Schritte selbst ausführen, so muss ein PDF/X-Datei abgegeben werden mit korr
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