Sinnvolle Reihenfolgen
Jedes Layout-Projekt beginnt mit einem leeren Blatt. Um sinnvoll auf die folgenden Elemente aufbauen zu können, empfiehlt es sich, der Reihe nach vorzugehen.
25. Februar 2010
Am Anfang steht ein leeres Blatt – und eine Vielzahl von Elementen, die darauf untergebracht werden wollen. Für ein klares, strukturiertes Layout sollte auch der Gestalter nach einem groben Plan vorgehen. Dabei gilt es, zunächst die großen und wichtigen Parameter festzulegen und sich dann langsam zu den Details zu arbeiten.
Die einzelnen Komponenten
Drucksachen und Layouts bestehen aus mehreren Elementen – Texten, Bildern, Grafiken, Schmuckornamenten, Linien, Rahmen – um nur einige zu nennen. Auch der verwendete Satzspiegel, das Papierformat, die Flächenaufteilung, die Paginierung sind Teil einer Gestaltung. Genauso muss eine Entscheidung für die verwendete Schrift, für Schriftgrößen und -schnitte, für Zeilengrößen und Spaltenbreiten getroffen werden.
Die Hauptregel
Am einfachsten ist es, beim Layout nach dem Grundsatz „von groß zu klein“ vorzugehen. Das bedeutet, dass zunächst die wesentlichen Parameter festgelegt werden. Dazu zählen Papierformat, Satzspiegel und Gestaltungsraster. An diesen Ankerpunkten werden nun Texte, Bilder und Grafiken ausgerichtet. Ganz zum Schluss folgen die Details, zum Beispiel die Schmuckelemente.
Satzspiegel festlegen
Um den Satzspiegel genau zu definieren, sollten Schriftgröße und Zeilenabstand der Grundschrift bekannt sein. In einem ersten Schritt kann jedoch der Satzspiegel grob festgelegt werden, um in einem zweiten Schritt die genaue Schriftgröße sowie die Zeilenhöhe – und damit den endgültigen Satzspiegel – fest zu zimmern.
Gruppen bilden
Im Gestaltungsprozess ist es darüber hinaus sinnvoll, Gruppen zu bilden. Elemente treten dadurch in eine Beziehung zueinander – Text zu Bild, Zwischenüberschrift zu Text beispielsweise. Leerräume zwischen den einzelnen Gruppen tragen dazu bei, dass auch der Betrachter mehrere Elemente zusammenfasst. Dadurch entstehen klare Bezüge und aufgeräumte Layouts.
|