Fotos verwalten mit Lightroom


Mit Adobe Photoshop Lightroom können Bilder verwaltet werden. Das Programm unterstützt Dateien im RAW-, Tiff- und Jpeg-Format. Auch Bearbeitungen können vorgenommen werden.


15. Mai 2008


In der Flut von Digitalfotos verliert man schnell die Übersicht. Abhilfe schafft das Programm Adobe Phtoshop Lightroom. Damit können Hobby- und Profifotografen ihre Bilder verwalten und einfach Bearbeitungen wie Tonwertkorrektur oder eine Änderung der Gradationskurve vornehmen. Die Originaldaten werden dabei nicht verändert.

Fünf Arbeitsbereiche
Adobe Photoshop Lightroom Adobe Photoshop Lightroom ist in fünf Bereiche aufgeteilt. In der Bibliothek können Sie Bilder sichten, sie beurteilen, Bearbeitungen vornehmen und Motive auswählen. Im Bereich „Entwicklung“ führen Sie das Finetuning an den Bildern aus. Dazu gehört das Einstellen von Kontrast, Schärfe und Tonwerten. Mit Hilfe der „Diashow“ können Sie die Motive über den Bildschirm, einen Fernseher oder Beamer präsentieren. Über „Web“ lassen sich die Motive schließlich im Internet veröffentlichen. Die Software ist über den Adobe Store erhältlich und kostet netto 249 Euro.

Bilder importieren
Um mit den Bildern arbeiten zu können, müssen Sie sie zunächst in Lightroom importieren. Das geschieht über die Bibliothek. Wählen Sie dort „Datei“, „Fotos importieren“. Nach dem Import können Sie die Bilder durchsehen und nicht benötigte Fotos löschen. Außerdem können Sie die Motive mit Schlagwörtern versehen, so dass Sie später nach ihnen suchen können. Auch das Ordnen der Bilder in verschiedenen Kollektionen ist möglich. Sie können die Bilder in der Bibliothek darüber hinaus in Stapeln sortieren. Sie liegen dann wie Spielkarten übereinander. Gehen Sie dazu auf „Fotos“, „Stapeln“, „In Stapel gruppieren“. Diese Funktion ist besonders praktisch bei Bilderserien oder Belichtungsreihen.

Motive bearbeiten
Wechseln Sie zu „Entwickeln“, wenn Sie Ihre Bilder bearbeiten möchten. Aktivieren Sie das Motiv, das Sie bearbeiten möchten, indem Sie mit der Maus darauf klicken. Nun können Sie die Grundeinstellungen Licht und Tiefe, Gradationskurven und Farbe vornehmen. Auch die Schärfe können Sie ändern. Ein weiterer Tipp: Die an einem Bild vorgenommenen Einstellungen können Sie über „Synchronisieren“ auch automatisch auf weitere Motive anwenden, die ähnlicher Korrekturen bedürfen. Möchten Sie dagegen vorgegebene Einstellungen verwenden, so gehen Sie auf der linken Seite des Hauptfensters auf „Vorgaben“. Hier sind vorgefertigte Entwicklungen gespeichert, die Sie per Mausklick auf Ihr Bild übertragen können.

Diashow anzeigen
Diashow anzeigen Um eine Diashow präsentieren zu können, sollten Sie zunächst alle Bilder, die gezeigt werden sollen, in einer Kollektion speichern. Wechseln Sie nun zu „Diashow“. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, eine Vorlage auszuwählen. Das Menü führt Sie anschließend durch die weiteren Gestaltungsmöglichkeiten. In der „Erkennungstafel“ unter dem Menü „Überlagerungen“ lässt sich außerdem Text eingeben und verschieden einstellen. Das Bearbeitungsmenü für die Schrift rufen Sie über das kleine Dreieck auf der rechten unteren Seite auf. Über den Button „Exportieren“ wird die Diashow exportiert. Darüber hinaus können Sie von der Diashow ein PDF erstellen lassen. Achtung: Dabei gehen die Überblendzeiten und der Ton verloren.

Ausgabe
Möchten Sie ein Motiv drucken, so wechseln Sie zu „Drucken“. Wieder haben Sie die Möglichkeit, ein Layout auszuwählen, das Sie nach Ihren Wünschen gestalten können. Der Befehl „Drucken“ löst die Ausgabe aus. Möchten Sie die Fotos im Internet veröffentlichen, gehen Sie zu „Web“. Auch hier stehen Ihnen mehrere Vorlagen zur Verfügung. Wählen Sie eine aus und gestalten Sie die Galerie. In den Ausgabeeinstellungen legen Sie fest, welche Bildqualität und Bildgröße Sie anwenden möchten. Dies hat auch Auswirkungen auf die Übertragungsgeschwindigkeit, die bei hoher Qualität und Größe steigt. Der Befehl „Exportieren“ speichert die erstellte Web-Galerie. Über „Hochladen“ können Sie die Galerie auf einen vorher eingestellten FTP-Server hochladen. Lightroom konvertiert in beiden Fällen die Bilder automatisch in den Farbraum sRGB.




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