Fotos aufhellen


Es ist schade, wenn Fotos eigentlich gelungen sind, jedoch zu dunkel ausfallen. Adobe Photoshop CS4 bietet die Möglichkeit, diese Bilder am Rechner im Nachhinein aufzuhellen.


30. April 2009


Zu dunkle Fotos gehören zu den häufigsten Bildfehlern, die am Rechner korrigiert werden können. Mit der Software Adobe Photoshop CS4 lassen sich die Bilder aufhellen. Dazu werden Ebenenfüllmethoden angewandt. Sie retten die meisten Fotos, bei denen die Lichtverhältnisse zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht gestimmt haben.

Neue Ebene erstellen
Neue Ebene erstellen
Quelle: Sandra Küchler
Öffnen Sie die Datei, die Sie mit Photoshop CS4 aufhellen wollen. Als erstes müssen Sie nun den Hintergrund duplizieren. Dazu wählen Sie im Menü „Ebene“, „Neu“ und „Ebene durch Kopie“. Die neue Ebene heißt nun „Hintergrund Kopie“. Ändern Sie als nächstes die Füllmethode dieser Ebene. Gehen Sie dazu ins Aufklappmenü der Ebenen-Palette und wechseln Sie von „Normal“ auf „Negativ“. Schon jetzt wird das Foto heller – eventuell ist es für Ihre Zwecke schon hell genug. Wenn nicht, folgt der nächste Schritt: Sie duplizieren die Ebene erneut und wenden die bereits genannten Punkte noch einmal an. Wiederholen Sie das so oft, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Die Feinabstimmung
Wenn Sie mit der beschriebenen Vorgehensweise keinen Erfolg erzielen, weil das Bild entweder zu dunkel oder zu hell ist, können Sie noch feiner nuanciert arbeiten. Dies können Sie über die Einstellung für die Deckkraft erreichen, die Sie ebenfalls im Aufklappmenü der Ebenen-Palette finden. Variieren Sie die Einstellung für die Deckkraft, beginnend mit etwa 50 Prozent. Nun können Sie den Wert so lange verändern, bis das Resultat stimmt. Zu guter Letzt müssen Sie nur noch die Option „Auf Hintergrundebene reduzieren“ wählen.

Punktuelles Aufhellen
Möchten Sie das Bild nicht im Ganzen, sondern nur teilweise aufhellen, müssen Sie anders beginnen. Gehen Sie zu „Bild“, „Korrekturen“ und „Tiefen/Lichter“. Nun öffnet sich ein Dialogfenster. Aktivieren Sie hier „Weitere Optionen einblenden“. Stellen Sie die Stärke der Tiefen und die Tonbreite auf 50 Prozent ein, beim Radius wählen Sie zunächst 30 Px. Über die aktivierte Vorschau können Sie die Auswirkungen auf das Bild direkt begutachten und bei Bedarf andere Werte wählen.

Tiefen und Lichter
Tiefen und Lichter
Quelle: Sandra Küchler
Mit der Tonbreite bestimmen Sie im Dialog Tiefen und Lichter, wie stark sich die Tonwertveränderungen auswirken. Der Radius stellt die Auswirkungen der Aufhellung beziehungsweise Abdunklung ein. Über Korrekturen können Sie gleichzeitig Farben verändern – dies ist jedoch meist nicht empfehlenswert. Je höher der eingegebene Wert bei „Schwarz und Lichter beschneiden“ ist, desto mehr Kontrast gibt es. Generell gilt: Die angesprochenen Veränderungen im Bereich Tiefen erzielen eine Aufhellung, Veränderungen im Bereich Lichter eine Abdunklung.



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