Droplets nutzen
Ein Droplet in Photoshop CS4 ist ein eigenes kleines Programm. Es dient dazu, bei ausgewählten Dateien oder Ordnern eine bestimmte Aktion mit der Software auszuführen.
11. Februar 2010
Droplets funktionieren in Photoshop CS4 ähnlich wie die Stapelverarbeitung – mit einem wichtigen Unterschied: Sie beziehen sich auf bestimmte Dateien und Ordner. Daher muss der Start- und Zielordner im Gegensatz zur Stapelverarbeitung nicht jedes Mal neu ausgewählt werden. Dadurch avancieren Droplets zu nützlichen kleinen Helfern.
Ein neues Droplet erstellen
Voraussetzung für die Erstellung eines Droplets ist das Vorhandensein von mindestens einer Aktion. Um ein Droplet zu erzeugen, gehen Sie in Photoshop CS4 auf „Datei“, „Automatisieren“ und „Droplet erstellen“. Nun öffnet sich ein eigener Dialog, der ähnlich demjenigen der Stapelverarbeitung aufgebaut ist.
Optionen auswählen
 Im oberen Teil des Dialogfensters wählen Sie aus, wo sie das Droplet speichern möchten. Im Bereich „Abspielen“ legen Sie fest, welche Aktion aus welchem Satz Sie auf die Dateien anwenden möchten. Außerdem definieren Sie, ob Sie Farbprofil-Warnungen erhalten und/oder Unterordner mit einschließen möchten. Unter „Ziel“ wählen Sie ebenfalls einen Ordner aus – es ist für die Übersichtlichkeit sinnvoll, nicht den Ausgangsordner zu verwenden. Zusätzlich haben Sie noch die Möglichkeit, die neu erstellten Dateien zu benennen. Ganz unten legen Sie fest, ob Sie den Prozess bei einem Fehler anhalten wollen oder die Fehler in einer Protokolldatei angezeigt bekommen möchten.
Droplets und Hot Folder
 Sogenannte „Hot Folder“ dienen dazu, mit neu hinzugekommenen Dateien automatisch bestimmte Aktionen auszuführen. Das funktioniert auch mit Droplets: Sie können beispielsweise festlegen, dass eine neue Datei automatisch in einer bestimmten Auflösung und einem vorher definierten Farbraum abgespeichert wird. Auch hier empfiehlt es sich, die bearbeiteten Daten in einem neuen Ordner abzulegen. Das Droplet ist dabei sozusagen „Teil“ des Hot Folders.
|