Daten prüfen, Fehler vermeiden


Daten sollten im besten Fall druckfertig sein: Das garantiert eine schnelle und fehlerlose Produktion der Drucksachen. Manche Stolpersteine können im Vorfeld vermieden werden.


05. November 2009


Der beste Weg zu einer druckfertigen Datei führt über Postscript und PDF. Dennoch sind auch hier Hürden zu überwinden. Wer einige Punkte beachtet, kann jedoch schnell eine zum Druck geeignete Datei erstellen. So sollten beispielsweise die PDF-Exportfunktionen in Programmen wie InDesign oder Photoshop nicht verwendet werden.

Von Postscript zu PDF
Von Postscript zu PDFUm auf Nummer sicher zu gehen, wird von der zu druckenden Datei zunächst ein Postscript erzeugt. Mit Hilfe des Acrobat Distillers wird diese Datei in ein PDF umgewandelt. Die aktuellste Version ist der Adobe Acrobat Distiller 9, der auch Teil des Programmpakets Creative Suite ist. Die Anschaffung der Software Adobe Acrobat 9 Professional lohnt sich. Die aktuellen Joboptions und Preflight-Profile lassen sich bei LASERLINE kostenlos aus dem Internet herunterladen. Außerdem sollte in Acrobat 9 bei den Voreinstellungen die Option „Vorschau für Überdrucken“ auf „immer“ gesetzt werden.

Daten prüfenDaten prüfen
Adobe Acrobat 9 Professional bietet auch die Möglichkeit, die Daten im Rahmen einer Preflight-Kontrolle zu prüfen. Das ist auf jeden Fall empfehlenswert! Das entsprechende Tool ist unter „Werkzeuge“ zu finden. Dabei sollten die bereits erwähnten Preflight-Profile von LASERLINE verwendet werden. Nach dem Ausführen der Prüfung zeigt die Software alle auftretenden Fehler an. Anhand des Protokolls lassen sich die Probleme abarbeiten und beseitigen.

PDF-Export
PDF-ExportViele Programme bringen bereits PDF-Exportfunktionen mit. Darunter auch die gängigen Layoutprogramme QuarkXPress und InDesign sowie die Bildbearbeitungssoftware Photoshop. Verwenden Sie nicht den PDF-Export der Programme Freehand oder CorelDRAW, exportierte PDF-Dateien aus den genannten Programmen können im Druck Probleme verursachen. Hier ist es besser, die PDFs über den beschriebenen Weg – Postscript-Datei und Distiller – zu erzeugen. Mit den Adobe-Programmen, ab der Version CS bzw. mit Quark XPress, ab der Version 6.5, können Sie auch den PDF-Export nutzen.

Vorsicht vor FreewareVorsicht vor Freeware
Die Software Adobe Acrobat kostet Geld, vor allem in der Professional-Version. Alternative Anbieter offerieren PDF-Programme dagegen als Freeware. Auch hier gilt: Die Ergebnisse sind in den allermeisten Fällen unzureichend. An Adobe Acrobat führt derzeit in der Druckvorstufe kein Weg vorbei – das Programm ist de facto zum Standard geworden.



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