Daten aus Illustrator übernehmen


In QuarkXPress 8 gibt es drei Möglichkeiten, Daten aus Illustrator zu übernehmen: als native Datei, PDF oder EPS. Dabei gibt es Vor- und Nachteile.


19. März 2009


Die Layoutsoftware QuarkXPress bringt in der Version 8 eine Neuerung mit: Erstmals lässt sich auch das native Adobe Illustrator-Format importieren. Nicht immer ist das jedoch sinnvoll. Als Alternative bieten sich die Wege über das PDF- oder das EPS-Format an: Alle drei Formate können sowohl Pixel- als auch Vektordaten speichern.

Import von Illustrator-Dateien
Import von Illustrator-Dateien
Quelle: S. Küchler
Seit der Version 6.5 unterstützt QuarkXPress den Import von PSD-Dateien. Nun ist die Unterstützung für AI-Dateien, dem nativen Format von Adobe Illustrator, hinzugekommen. Kurven und Ebenen lassen sich im Layoutprogramm jedoch nicht bearbeiten. Ebenso werden Transparenzen verflacht, da QuarkXPress die Daten wie ein PDF-Dokument behandelt. Möchten Sie die Daten bearbeiten, können Sie sie auch einfach mit der Maus auf die Arbeitsfläche von Illustrator ziehen. Gehen Sie in QuarkXPress anschließend auf „Hilfsmittel“, „Verwendung“, „Bilder“ und „Aktualisieren“. Dann werden Ihre Änderungen übernommen.

Das AI-Format
Nutzen Sie das native Illustrator-Format, so müssen Sie beachten: Beim Ändern und Abspeichern eines Bildes könnte in QuarkXPress nur noch die niedrig aufgelöste Vorschau enthalten sein. Daher sollten Sie immer die Original-Illustrator-Datei mitgeben, wenn Sie das Dokument weiterreichen. Sichern Sie das Dokument in älteren Illustrator-Formaten, so werden neue Funktionen wie zum Beispiel Verläufe nicht mehr voll unterstützt.

Das PDF- und das EPS-Format
Sie können in Illustrator sowohl editierbare PDF- wie auch EPS-Formate speichern. Das bedeutet, dass sich die Dateien öffnen und bearbeiten lassen, ohne dass das Original vorliegt. Wählen Sie das PDF-Format, so müssen Sie unbedingt darauf achten, dass das Kästchen „Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten“ mit einem Häkchen versehen ist. Das PDF-Format wird in der Regel auf Nicht-Postscript-Druckern in besserer Qualität ausgedruckt. Diese Ausgabegeräte greifen meist auf die Bildschirmauflösung der Bilder zurück, die bei EPS im Zweifel nur 72 dpi beträgt.

EPS-Optionen
Wenn Sie Ihr Dokument als Illustrator-EPS sichern, erscheint ein Dialog mit mehreren Optionen. Zunächst müssen Sie die Kompatibilität auswählen. Außerdem können Sie verschiedene Varianten für die Vorschau festlegen – beispielsweise Tiff unter Mac oder Windows. Je nach Auswahl stehen Ihnen noch die beiden Möglichkeiten „deckend“ oder „transparent“ zur Verfügung. Sie können nun noch festlegen, wie mit Transparenzen und Schriftarten umgegangen werden soll. Bei den Optionen legen Sie zum Beispiel fest, ob Miniaturen angelegt werden, die Illustrator im Öffnen-Dialog auslesen kann. Im Feld „Warnungen“ weist Sie das Programm auf mögliche Folgen Ihrer Auswahl hin.



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