Bildmaterial finden
Broschüren, Magazine, Flyer: Sie leben von einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Bild und Text. Doch woher die Bilder nehmen? Dabei leisten auch Agenturen gute Dienste.
11. März 2010
Was wäre ein Magazin ohne Bilder? Wie langweilig würde ein Flyer wirken, der nur aus Text besteht? Bilder sind das Salz in der Suppe des Layouts. Manchmal lassen sich die passenden Fotos leicht beschaffen, oft jedoch gibt es kein geeignetes Bildmaterial. Dann kann es sich lohnen, bei Bildagenturen vorbei zu schauen.
Bilder aus dem Unternehmen
Gestalten Kreative beispielsweise eine Broschüre für ein Unternehmen, gibt es dort mit Sicherheit eine Bilddatenbank, auf die man zurückgreifen kann. Fehlt ein bestimmtes Motiv, ist es relativ einfach, in die Firma zu fahren und es mit einer geeigneten Kamera selbst zu fotografieren. Ansprechpartner ist die PR- beziehungsweise Marketing-Abteilung. Auch Porträtfotos von den Firmenchefs sind dort in aller Regel bereits in druckfähiger Auflösung vorhanden.
Bildagenturen

Quelle: Shutterstock
Sofern passendes Bildmaterial nicht vorhanden ist und auch nicht beschafft werden kann, sind Bildagenturen ein guter Ansprechpartner. Nachteil: Dadurch entstehen weitere Kosten. Vorteil: Große Bildagenturen haben eine Unmenge von Bildern vorrätig, die in einer sehr guten Qualität vorliegen. Einen Vergleich von verschiedenen Bildagenturen finden Sie im News-Artikel Bildagenturen im Vergleich hier.
Lizenzfrei und lizenzpflichtig
Man unterscheidet vor allem bei Bildagenturen zwischen lizenzfreien und lizenzpflichtigen Bildern. Vorsicht: Beide müssen bezahlt werden! Im Gegensatz zu lizenzpflichtigen Motiven kann man lizenzfreie Bilder jedoch unbegrenzt verwenden. Lizenzpflichtige Bilder werden dagegen für einen bestimmten Einsatzzweck und eine genaue Anzahl von Verwendungen bezahlt. Man nennt sie auch „rights managed“, während lizenzfreie Dateien den Begriff „royalty free“ tragen.
Vorsicht vor „Datenklau“
Bilder einfach aus dem Internet zu ziehen, empfiehlt sich nicht. In technischer Hinsicht haben die Motive oft nicht die nötige Auflösung für den Druck. Schlimmer ist jedoch der Diebstahl geistigen Eigentums: Die Rechte am Foto gehören dem Lizenzinhaber, der dadurch um sein Urheberrecht gebracht wird. Fliegt der Bilderklau auf, kann das für den unrechtmäßigen Nutzer teuer werden.
Amateur-Material

Quelle: Bilder Pics
Passionierte Hobbyfotografen stellen ihre Bilder auf verschiedenen Plattformen zur Verfügung – manche sogar kostenlos. Andere verlangen ein kleines Entgelt dafür, das jedoch meist unter dem von Profi-Agenturen liegt. Empfehlenswerte Adressen sind beispielsweise Bilderpics, Fotocommunity, Digitalstock und Flickr. Es kommen jedoch ständig neue Dienste, auch für spezielle Interessen hinzu – googeln lohnt sich.
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