Im Layout sind ein Bilder wichtiger Bestandteil. Es wird zwischen pixel- und vektor-orientierten Dateien unterschieden. Für jeden Typ gibt es eigene Empfehlungen für XPress 8.
08. Oktober 2009
Bilddateien, die sich an Pixeln orientieren, bestehen – wie der Name schon sagt – aus vielen einzelnen Pixeln. Bei vektororientierten Bildern wird der Inhalt mathematisch durch Linien, Flächen und Punkte festgelegt. Beide Dateitypen haben ihre spezifischen Eigenschaften, denen das Layoutprogramm QuarkXPress 8 Rechnung tragen kann.
Pixelbilder
Aus „Picture Elements“, kurz Pixeln, sind pixelorientierte Bilddateien aufgebaut. Eine wesentliche Größe dabei ist die Bittiefe. Sie bestimmt, wie viele Farbabstufungen ein Pixel enthalten kann. Bei acht Bit sind es 256. Außerdem weisen Pixelbilder mehrere Farbkanäle auf. Im RGB-Modus sind es drei, im CMYK-Modus vier. Weist ein Pixel eine Farbtiefe von acht Bit auf, ergibt sich im RGB-Modus also eine Datentiefe von 24 Bit. Im CMYK-Modus beträgt die Datentiefe dementsprechend 32 Bit.
Empfohlene Formate für Pixelbilder

Quelle: Sandra Küchler
QuarkXPress 8 kann mit dem nativen Photoshop-Format PSD umgehen und bietet dazu sogar eine eigene Import-Palette. Damit können zum Beispiel die Ebenen ein- und ausgeblendet oder die Farbkanäle sowie Pfade angezeigt werden. Ebenfalls empfehlenswert ist das TIFF-Format, das bis zu 48 Bit Farbtiefe pro Pixel unterstützt. Verarbeitet werden Dateien unabhängig davon, ob sie mit Mac oder Windows erstellt wurden. Bei der Nutzung des Jpeg-Formats sollten Sie beachten, dass die Datenkomprimierung stets verlustbehaftet ist. Prüfen Sie daher, ob die Qualität der Dateien ausreicht.
Vektorbilder
Ein Vektorbild setzt sich aus Linien, Flächen oder Punkten zusammen, die mathematisch beschrieben werden. Jedes dieser Objekte kann eigene Eigenschaften haben, darunter Füllungen, Farben oder Muster. Im Vergleich zu Pixelbildern ist der Speicherbedarf geringer. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Elemente ohne Verluste skalieren, das heißt vergrößern, lassen.

Quelle: Sandra Küchler
Empfohlene Formate für Vektorbilder
Häufig wird das EPS-Format für Vektorbilder verwendet, das jedoch keine Transparenzen enthalten kann. Auch das PDF-Format wird verstärkt herangezogen. Da Vektorgrafiken oft in Adobe Illustrator entstehen, ist auch das Illustrator-eigene Format „AI“ eine Option. QuarkXPress 8 kann mit allen diesen Formaten umgehen. Beim Import von PDF-Dateien erscheint ebenfalls eine Dialogbox, in der weitere Optionen ausgewählt werden können. In der Druckvorstufe hat sich PDF – übrigens auch für Pixelbilder – als Standard etabliert. Das Format ist vektorbasiert.
Mischformen
Viele Motive enthalten sowohl pixel- als auch vektorbasierte Elemente. Eine klare Grenze lässt sich daher nicht ziehen. Wählen Sie in diesen Fällen am besten das PDF- oder das EPS-Format.