Auto Align und Auto Blend
Zwei Funktionen dienen in Adobe Photoshop CS4 dazu, Bilder zu montieren: Sie heißen Auto Align und Auto Blend. Damit lassen sich unter anderem Ebenen automatisch ausrichten.
10. Dezember 2009
Seit der Version CS3 hat die Bildbearbeitungssoftware Adobe Photoshop Zuwachs bekommen: Neu sind die Funktionen Auto Align und Auto Blend. Die Werkzeuge, die auch hervorragend zusammenarbeiten, leisten gute Dienste, wenn Bilder montiert werden sollen. Dadurch lassen sich die besten Partien aus einer Fotoserie kombinieren.
Wann anwenden?
Wenn bei Schnappschüssen Passanten durch das Bild laufen, lohnt es sich beispielsweise, die gelungenen Bildstellen aus zwei Fotos zu kombinieren. Gleiches gilt für Gruppenfotos, bei denen meist mindestens eine Person nicht in die Kamera blickt. Grundsätzlich eignen sich Auto Align und Auto Blend für alle Anwendungen, in denen zwei oder mehrere Motive verbunden werden sollen – klassischerweise bei Panoramen.
Auto Align

Quelle: Sandra Küchler
„Ebenen automatisch ausrichten“ heißt der Befehl Auto Align im Deutschen. Die Software analysiert den Bildinhalt und kann anhand der Ergebnisse Ebenen passgenau übereinander legen. Wichtig ist, dass die Ebenen, die kombiniert werden sollen, ähnliche Farbtöne, Helligkeits- und Sättigungswerte aufweisen. Das Programm dreht, skaliert, verzerrt und verschiebt die Ebenen dann nach Bedarf so, dass sie aufeinander zu liegen kommen.

Quelle: Sandra Küchler
Auto Blend
In einem zweiten Schritt kommt die Funktion Auto Blend zur Anwendung. Sie heißt übersetzt „Ebenen automatisch überblenden“. Die bereits mit Hilfe von Auto Align zusammengefügten Ebenen werden dann ineinander überblendet. Dadurch werden die Kanten abgemildert. Dabei kommen Ebenenmasken sowie Farb- und Tonwertkorrekturen zum Einsatz.
Dialog zu Auto Blend
Erstmals in Photoshop CS4 gibt es einen kleinen Auswahldialog zur Funktion Auto Blend. Man kann Panoramen auswählen oder die Option „Bilder stapeln“. Des Weiteren kann ein Häkchen vor „Nahtlose Töne und Farben“ gesetzt werden. Werden die beiden Varianten ausgewählt, so wählt das Programm die schärfsten Bildbereiche aus.
Weitere Tipps

Quelle: Sandra Küchler
Die gewünschten Bildmotive werden zunächst über „Datei“ und „Skripten“ in einen Stapel geladen. Alle Ebenen werden ausgewählt, dann geht man auf „Bearbeiten“ und „Ebenen automatisch ausrichten“. Anschließend bietet das Programm verschiedene Montagevarianten an. „Auto“ übernimmt die Einstellungen selbstständig. Der Befehl „Ansicht“, „Einblenden“ und „Ebenenkanten“ macht die Überschneidungen sichtbar. Über Ebenenmasken kann man unerwünschte Partien aus den Aufnahmen tilgen.
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